16.04.2021
Nach zwei Jahren im Amt...

Über zwei Jahre im Amt: Patienten- und Pflegebeauftragter der Bayerischen Staatsregierung zieht positive Bilanz.

Prof. (Univ. Lima) Dr. Bauer MdL hat am 27.11.2018 das Amt des Patienten- und Pflegebeauftragten der Bayerischen Staatsregierung übernommen. Die offizielle Bestellung fand am 01.04.2019 mit der Urkundenüberreichung durch den Bayerischen Ministerpräsidenten statt. Seitdem wurden von der Geschäftsstelle des Beauftragten über 6.000 Anfragen entweder schriftlich oder mündlich im Rahmen der Telefonsprechstunde bearbeitet. Der Beauftragte bietet auf seinem Patienten- und Pflegeportal Bayern (www.patientenportal.bayern.de) wichtige Erstinformationen zu einschlägigen Themen und leitet den Runden Tisch Patienten- und Pflegeangelegenheiten mit 37 wichtigen Vertretern aus dem Patienten- und Pflegebereich. Regelmäßige Gespräche mit Entscheidungsträgern aus Verbänden, Körperschaften, Bürgerschaft und Betroffenen, Staatsverwaltung und Politik aber auch Leistungserbringern oder anderen Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung gehören zum Tagesgeschäft. 

Die Bilanz nach über zwei Jahren Amtstätigkeit fällt positiv aus. Der Bekanntheitsgrad des Beauftragten als Anlaufstelle für diverse Unterstützungsgesuche ist bayernweit groß. Viele einschlägige Institutionen suchen den Kontakt zum Beauftragten, um gezielt auf soziale Problemfelder aufmerksam zu machen und Hilfe zu erhalten. Prof. (Univ. Lima) Dr. Bauer MdL nutzt die ihm laut Bayerischen Beauftragtengesetz zugewiesenen Möglichkeiten, um geeignete Verbesserungen im Patienten- und Pflegebereich anzustoßen und aktiv zu begleiten. 

„Die Anfragen, die bei mir eintreffen, stammen von Patientinnen und Patienten, Pflegebedürftigen und vielfach auch von Angehörigen dieser Menschen. Die über 6.000 Anfragen in meiner Geschäftsstelle zeigen mir, wie groß der Beratungsbedarf in unserer Bevölkerung ist. Trotz der vielen Informationsmöglichkeiten – auch über das Internet –, suchen die Betroffenen noch immer den persönlichen Austausch. Ich merke, dass die Informationsflut nicht automatisch zu mehr Wissen, sondern leider auch zu mehr Unklarheiten führt. Sie zu beseitigen, ist ein weiteres Ziel meiner Arbeit“, bekräftigt Dr. Bauer.  

„Meine Themen ‚Patienten‘ und ‚Pflege‘ gehören zusammen und gehen für viele betroffene Menschen oftmals nahtlos ineinander über. Das wichtigste Fazit meiner bisherigen Amtszeit ist daher, dass sich die Informationsanbieter und Berater – vor allem auch regional – vernetzen müssen. Henry Ford hat es passend ausgedrückt, als er sagte ‚Zusammenkommen ist ein Beginn. Zusammenbleiben ein Fortschritt. Zusammenarbeiten ein Erfolg.‘ Dieses Credo übernehme ich gerne für meine weitere Amtszeit. Zuhören, Gespräche führen, sich austauschen, Ideen einbringen und Hilfestellung leisten, wenn es um Chancengleichheit, Leistungsgerechtigkeit und Bürgerzentrierung im Gesundheits- und Pflegewesen geht. Das muss auch in der anstehenden Pflegereform unbedingt abgebildet sein“, fasst der Beauftragte zusammen.  

„Mit einem Offenen Brief an den Bundesgesundheitsminister und die Fraktionen des Deutschen Bundestags habe ich am 08.03.2021 öffentlich dazu aufgefordert, dass die Pflegereform noch vor der diesjährigen Bundestagswahl umgesetzt wird. Es freut mich, dass inzwischen ein Arbeitsentwurf vorliegt. Dieser muss nun aber zügig vorangetrieben und optimiert werden!“ betont Dr. Bauer. 

 

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