Prof. Dr. Michael Piazolo
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25.07.2018
FREIE WÄHLER fordern: Hochschulstandorte müssen sozialer aufgestellt werden

Piazolo: Wohnungsnot von Studierenden schnellstens beenden

München. Bayern ist ohne Zweifel ein attraktiver Hochschulstandort: Studierende aus der ganzen Welt kommen in den Freistaat. Allerdings stellt die Wohnungssuche Studierende häufig vor große Herausforderungen. Der Wohnraum insbesondere in München wird zunehmend knapper und teurer. „Wir brauchen einen deutlichen Ausbau von Wohnplätzen für Studierende. Dies gelingt nur, wenn die staatliche Förderung für die Schaffung und den Erhalt von Studierendenwohnraum erhöht und die Förderrichtlinien analog zu steigenden Baukosten weiterentwickelt werden. Die Bayerische Staatsregierung hat Studierende, aber auch Studentenwerke, viel zu lange mit diesem Problem alleingelassen“, kritisiert Prof. Dr. Michael Piazolo, FREIE WÄHLER-Abgeordneter aus München und Vorsitzender des Wissenschaftsausschusses im Bayerischen Landtag.

Die Wohnheimplätze des Studentenwerks in München seien von 2007 auf 2016 nur um 631 auf insgesamt 8.654 gestiegen. Im Jahr 2017 wurden über die staatliche Studentenwohnraumförderung gerade einmal 340 Wohnplätze gefördert. „Ausgerechnet in München – die größte Studentenstadt Bayerns – sind nun offenbar auch einige private und verbandliche Wohnheime von der Schließung bedroht oder können aufgrund von Renovierungsarbeiten aktuell nicht bewohnt werden. Die Wohnsituation wird sich also womöglich noch zuspitzen“, befürchtet Piazolo.

Der FREIE WÄHLER-Abgeordnete zeigt sich verwundert, dass nun die SPD Landtagsfraktion mehr staatlichen Wohnraum für Studierende fordert. „Die Sozialdemokraten hätten bereits genug Zeit gehabt, auf die gravierende Wohnungsnot zu reagieren. Schließlich regiert die SPD auf Bundesebene mit und auch die größten Universitätsstädte in Bayern – darunter München, Nürnberg, Erlangen und Regensburg – sind in SPD-Hand“, stellt Piazolo fest.

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