17.11.2020
Dr. Bauer freut sich über neuen Pflegestützpunkt in Ansbach...

Patienten-und Pflegebeauftragter freut sich über neuen Pflegestützpunkt in Ansbach - Bayern bekommt mit Ansbach seinen elften Pflegestützpunkt.

Der Patienten- und Pflegebeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Prof. (Univ. Lima) Dr. Bauer MdL, begrüßt diese Entscheidung sehr, denn alle Bürgerinnen und Bürger dieser Region erhalten nun kostenlose und kompetente Beratung vor Ort zum Thema Pflege. „Endlich erhält auch Ansbach seinen eigenen Pflegestützpunkt!“, freut sich der Patienten- und Pflegebeauftragte. „Da ich selbst aus der Region stamme und dort wohne, setze ich mich schon seit Jahren dafür ein. Daher bin ich mit dieser neuen Entwicklung äußerst zufrieden!“

Die von Pflege- und Krankenkassen, Landkreisen, kreisfreien Städten und Bezirken getragenen Pflegestützpunkte leisten in unserer Gesellschaft enorm wichtige Unterstützung! Es ist absolut notwendig, dass Pflegebedürftige oder Pflegeberechtigte sowie deren Angehörige kompetente Ansprechpartner haben. Aber bayernweit gesehen sollten es aus meiner Sicht als Beauftragter noch deutlich mehr werden!“, so Dr. Bauer. „Meine Geschäftsstelle erreichen tagtäglich Berichte über die oft schwierige Suche im ‚Pflege-Dschungel‘. Es gibt viele Angebote – zum Glück! Aber selbst für Fachleute ist es nicht leicht, den Überblick über alle Regelungen zu behalten. Und erst richtig schwer ist es für all diejenigen, die in ihrem Leben plötzlich und unerwartet mit dem Thema Pflege konfrontiert werden. Alle diese Menschen – und wir sprechen hier von rund 350.000 pflegebedürftigen Menschen und etwa 280.000 pflegenden Angehörigen in Bayern – suchen Antworten auf ihre Fragen. Die Pflegestützpunkte sind daher wirklich wertvolle Berater in ihrer jeweiligen Region!“

„Dabei ist mir auch das Thema VERNETZUNG sehr wichtig“, betont der Pflegebeauftragte. „Denn Wissenstransfer und Zusammenarbeit sind entscheidend, damit das Pflegesystem funktioniert. Umso mehr freut mich, dass in Bayern für neue Pflegestützpunkte nicht nur eine Anschubfinanzierung möglich ist, sondern auch eine Förderung für Maßnahmen der Vernetzungsarbeit und des Wissenstransfers“, ergänzt Dr. Bauer.

Seit 2009 besteht im Freistaat Bayern die Möglichkeit, Pflegestützpunkte im Sinne des Elften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XI: Soziale Pflegeversicherung) einzurichten. Der Freistaat Bayern gewährt unter Berücksichtigung der (haushalts)rechtlichen Bestimmungen Zuwendungen für Pflegestützpunkte. Nähere Informationen hierzu bietet vor allem das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege auf seiner Homepage www.stmgp.bayern.de/service/foerderpro-gramme/pflegestuetzpunkte/. Antragsteller können Landkreise, kreisfreie Städte oder Bezirke sein. Der Antrag ist schriftlich an das Bayerische Landesamt für Pflege (LfP) zu richten (www.lfp.bayern.de).

 

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