FREIER WÄHLER Antrag zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners im Landtag abgelehnt

FREIER WÄHLER Antrag zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners im Landtag abgelehnt

MdL Dr. Peter Bauer: „Die Staatsregierung vernachlässigt den vorbeugenden Gesundheitsschutz für die bayerische Bevölkerung! Aber wir FW kämpfen weiter!“

Der vor der Sommerpause in den Landtag eingebrachte Antrag der FREIE WÄHLER Fraktion zu einer effektiven Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners, den Dr. Peter Bauer federführend ausgearbeitet hatte, wurde im zu-ständigen Ausschusses für Landwirtschaft von CSU, SPD und Grünen abgelehnt. Mit dem gleichen Stimmenergebnis wurde der Antrag auch im Plenum abgelehnt.

Dr. Peter Bauer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FREIEN WÄHLER und Frankensprecher, kann das Abstimmungsverhalten nicht verstehen: „Für mich ist das nicht nachzuvollziehen, dass sowohl die CSU, SPD als auch die Grünen unseren neuerlichen Antrag abgelehnt haben. Im Wahlkampf machen sie große Versprechungen und dann wird der vorbeugende Gesundheitsschutz für die Bürgerinnen und Bürger total vernachlässigt und die Bevölkerung mit ihren Problemen nicht ernst genommen!

Zum Hintergrund: In ganz Bayern und insbesondere in Franken sind die Eichenprozessionsspinner wieder verstärkt unterwegs. In Kolonnen bauen sie ihre Nester in Eichen, um an deren Blätter, das ist ihre Nahrung, zu gelangen. Für die Laubbäume kann ein starker Befall zum Absterben des Baumes führen. Beim Menschen verursachen insbesondere die Haare der Raupen oftmals schwerste Hautreaktionen, bis hin zu Asthmaanfällen und zu einem allergischen Schock. Deshalb forderten die FREIEN WÄHLER den Eichenprozessionsspinner viel effektiver zu bekämpfen und seine weitere Ausbreitung in Bayern zu verhindern, um schwerste Erkrankungen beim Menschen gar nicht aufkommen zu lassen.

Dr. Bauer weiter: „Wir müssen diese Ablehnung unseres Antrags akzeptieren, aber wir werden gleichzeitig auch nicht aufhören, für den Gesundheitsschutz unserer bayerischen Bevölkerung in der Zukunft zu kämpfen. Auch wenn es derzeit keine der anderen Parteien im Landtag anscheinend interessiert!“