Land Berlin schafft Kita-Gebühren ab

Land Berlin schafft Kita-Gebühren ab

FREIE WÄHLER Landtagsfraktion fordert: Auch Bayern muss die Eltern endlich von Kita-Gebühren befreien

München. Nachdem Berlin die komplette Abschaffung der Kita-Gebühren zum 1. August angekündigt hat, erneuert Hubert Aiwanger die Forderung der FREIEN WÄHLER: „Die Familien in Bayern müssen endlich auch von den Kita-Gebühren befreit werden –  wie das in immer mehr Bundesländern vorgemacht wird. Wir können nicht den Eltern Gebühren von mehreren hundert Euro im Monat abverlangen, während Berlin die Eltern dort völlig kostenfrei stellt.“

In Gesprächen mit jungen Eltern hört Aiwanger immer wieder die Problemlage, dass der Wunsch nach einem zweiten oder dritten Kind an den finanziellen Möglichkeiten scheitere. „Viele Eltern schildern mir, wie schwierig es ist, gerade in Städten wie München überhaupt einen Kitaplatz zu bekommen. Die monatlichen Gebühren bewegen sich dann nicht selten bei 500 Euro bis 1.000 Euro im Monat. Das ist ein politischer Skandal.“

Die FREIEN WÄHLER fordern für den Fall einer Regierungsbeteiligung nach der Landtagswahl im Herbst die Beitragsfreiheit für Kinder ab einem Jahr mit bis zu fünf Stunden täglicher Buchungszeit. Diesbezügliche Anträge der FREIEN WÄHLER im Landtag hatte die CSU bisher leider abgelehnt. Aiwanger: „Familien entlasten heißt auch, die Kitagebühren endlich abzuschaffen. Das ist die Lebensrealität, der Söder mit seinem Familiengeld von 250 Euro für die Ein- bis Dreijährigen nicht ausreichend gerecht wird. In den Städten reicht dieses Geld nicht zur Betreuung und auch für die Vier- und Fünfjährigen müssen nach wie vor Kindergartenbeiträge bezahlt werden.“ Nicht zuletzt würde durch die Beitragsfreiheit viel Bürokratie wegfallen. Zudem müssten Eltern nicht länger ihre finanzielle Situation offenlegen, wenn sie aufgrund ihrer sozialen Lage eine Gebührenbefreiung beantragen, so Aiwanger abschließend.“

 

Aktuelle Presseberichte und Fakten zu diesem Thema finden Sie hier:

# Berliner Zeitung vom 30.07.2018

# Münchner Merkur vom 31.07.2018