Hochschule Ansbach: Aussage von Minister Herrmann ist ein Schlag ins Gesicht

Hochschule Ansbach: Aussage von Minister Herrmann ist ein Schlag ins Gesicht

Dr. Bauer: Aussage von Minister Herrmann entbehrt jeder sachlicher Grundlage

Sachsen b.Ansbach (mm) – Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Frankensprecher der FREIEN WÄHLER Prof. (Univ.Lima) Dr. Peter Bauer aus Sachen b. Ansbach kann die Aussage von Innenminister Joachim Herrmann überhaupt nicht verstehen, der die Notwendigkeit einer Erweiterung der Hochschule Ansbach auf dem Barton-Areal öffentlich bezweifelt. Dr. Bauer stellt fest, dass sich die sachliche Grundlage seit den ersten Gesprächen nicht verändert hat. Ganz im Gegenteil, der Raumbedarf hat sich noch deutlicher erhöht. Grund dafür ist die hervorragende Weiterentwicklung der Hochschule Ansbach in den letzten zwei Jahren.

„Die Aussage von Minister Herrmann entbehrt jeder sachlicher Grundlage und ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht der hochmotivierten Professorinnen und Professoren sowie der engagierten Studentinnen und Studenten, die gerne in Ansbach studieren würden, aber aufgrund des mangelnden Raumbedarfs keinen Studienplatz bekommen. Diese unbegründete Entscheidung von Hermann ist auch ein Schlag ins Gesicht für unsere gesamte Heimatregion Westmittelfranken und hängt den ländlichen Raum weiter von den Metropolregionen ab“, so Dr. Bauer, der auch Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst im Bayerischen Landtag ist.

Die Hochschule Ansbach hat sich in den letzten Jahren ausgezeichnet entwickelt und genießt weit über Ansbach hinaus einen sehr guten Ruf. „Wir waren uns parteiübergreifend über die Sachgrundlage und die Notwendigkeit dieser Jahrhundertchance einig, die Hochschule Ansbach auf dem Barton Areal zu erweitern. Nicht zu vergessen ist die einmalige Chance, einen Technologiepark mit Forschung und Gründungen von Start-Up-Unternehmen aufzubauen. Zusätzlich sind Bauten für Wohnungen möglich. Dieses schlüssige, notwendige und auf die Zukunft abgestimmte Gesamtkonzept kann man nicht mit einer „Basta-Entscheidung“ vom Tisch wischen. Diese über die Köpfe der Beteiligten hinweg getroffene Entscheidung ohne die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger ist Politik von gestern und eben nicht zukunftsfähig“, macht Dr. Bauer deutlich. „Ich werde mich weiterhin mit allen Engagement für die Erweiterung der Hochschule Ansbach auf dem Barton Areal einsetzen“, so Dr. Bauer entschlossen.