Kreisverkehr Elpersdorf: langjährige Kosteneinsparungen sind nicht berücksichtigt

Kreisverkehr Elpersdorf: langjährige Kosteneinsparungen sind nicht berücksichtigt

Bauer: „Der Freistaat muss die Beteiligung deutlich erhöhen!“

Sachsen b.Ansbach (mm) – Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Frankensprecher der FREIEN WÄHLER im Bayerischen Landtag Dr. Peter Bauer aus Sachsen b. Ansbach ist über das Antwortschreiben von Staatsminister Joachim Herrmann an Oberbürgermeistern Carda Seidel in Sachen Kreisverkehr bei Elpersdorf enttäuscht. Dr. Bauer ist über die geringe Höhe der Beteiligung empört.

Herrmann hat zwar einen entsprechenden Umbau in Sachen „Kreisverkehr bei Elpersdorf“ zugestimmt, allerdings hat er der Stadt Ansbach eine Beteiligung des Freistaates in Höhe von nur maximal 50 Prozent angeboten. Nun liege es an der Stadt Ansbach, ob und wann der Umbau zum Kreisverkehr erfolgt.

Dr. Bauer legt Wert darauf, dass zwischen Investitionskosten und laufenden Betriebskosten streng unterschieden werden müsse. „Die laufenden Kosten fallen bei einem Kreisverkehr deutlich geringer aus, als bei einer Ampelanlage und dies gilt für Jahrzehnte.“

Dr. Bauer fordert daher den Freistaat auf, die Beteiligung des Freistaates deutlich zu erhöhen. „Die langjährigen Kosteneinsparungen eines Kreisverkehrs, ganz im Gegensatz zu den erheblichen Unterhaltskosten einer Ampelanlage (zum Beispiel Strom- oder Wartungskosten) werden vom Ministerium überhaupt nicht berücksichtigt“, so Dr. Bauer abschließend.