Dr. Bauer am Tag des Wassers: „Sehr ernüchternd – wie soll es weitergehen?“

Dr. Bauer am Tag des Wassers: „Sehr ernüchternd – wie soll es weitergehen?“

Keine Messpunkte an der Wörnitz, Altmühl und Tauber vorhanden

Sachsen b.Ansbach (mm) – Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Frankensprecher der FREIEN WÄHLER-Landtagsfraktion Prof. (Univ.Lima) Dr. Peter Bauer fragte kürzlich beim Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz nach, ob Arzneimittelrückstände und Metaboliten sowie Schermetalle und chemische Rückstände in der Fränkischen und Schwäbischen Rezat, Wörnitz, Altmühl und Tauber im Regierungsbezirk Mittelfranken zu finden sind.

Nachdem die Schriftliche Anfrage unbefriedigend beantwortet wurde, hakte Dr. Bauer mehrmals beim Ministerium nach. Daraufhin bekam er die Antwort, dass die Wörnitz, Altmühl und Tauber im Jahr 2016 überhaupt nicht untersucht wurden, weil an den Gewässern keinerlei Messpunkte vorhanden sind. Dr. Bauer ist sehr ernüchternd und stellt sich die Frage, wie es weitergehen soll: „Nichtwissen ist keine Entscheidungsgrundlage für ein verantwortungsvolles staatliches Handeln! Die Bayerische Staatsregierung riskiert sehr viel, wenn sie nicht konsequent die notwendigen Daten erhebt.“

Dr. Bauer fordert die CSU-Regierungspartei und die Staatsregierung dazu auf, die Messreihen und Messstellen zu verdichten. Während der bekannten Niedrigwasserphasen im Hochsommer und im Winter ist es erforderlich, die Werte noch konsequenter zu messen. „Daraus müssen letztendlich Konsequenzen gezogen werden, um die Bevölkerung zu schützen. Wie es im Artikel der Fränkischen Landeszeitung anklingt, sind weitere Reinigungsstufen des Abwassers offen zu diskutieren“, so Dr. Bauer abschließend.