Dr. Bauer: „Ich fordere die politische Verantwortung für das klägliche Scheitern der CSU“

Dr. Bauer: „Ich fordere die politische Verantwortung für das klägliche Scheitern der CSU“

Dr. Bauer: „Ich fordere die politische Verantwortung für das klägliche Scheitern der CSU“

Rede im Landtag über Aus des Nürnberger AEG-Geländes für die Erweiterung des Wissenschaftsstandortes Erlangen-Nürnberg-Fürth

Sachsen b.Ansbach (mm) – Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FREIEN WÄHLER und Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst im Bayerischen Landtag Prof. (Univ.Lima) Dr. Peter Bauer kritisiert das klägliche Scheitern der Bayerischen Staatsregierung und fordert eine sachliche Aufklärungsarbeit, in der eine klare Antwort der CSU über die konkreten Gründe des Scheiterns enthalten ist.

Die Größe des Standortes, die Entsorgung von Altlasten und die daraus entstehenden zusätzlichen Kosten waren längst bekannt. Frankensprecher Dr. Bauer erinnert an die Pressekonferenz der drei Minister Dr. Söder, Hermann und Dr. Spaenle, die vor drei Jahren gemeinsam die Kaufabsicht des Jahrhundertprojektes verkündet hatten. Die FREIEN WÄHLER hatten im Bayerischen Landtag in den vergangenen Jahren die CSU mehrmals durch Anfragen dazu aufgefordert, ein in sich schlüssiges Gesamtkonzept vorzulegen.

„Es kann nicht sein, dass so ein wichtiges, zentrales Projekt für den Hochschulstandort, in der die drei Städte Nürnberg, Erlangen und Fürth betroffen sind, nach fast dreijährigen Verhandlungen scheitert. Die Bayerische Staatsregierung hat eine ganze Generation Bachelor-Studentinnen und Bachelor-Studenten versemmelt“, so Frankensprecher Dr. Bauer deutlich in seiner Plenarrede im Bayerischen Landtag.

Dr. Bauer fordert als Grundlage zum Neustart einen Masterplan, in dem die betroffenen Hochschulen und deren erreichter Stand der Zusammenarbeit besonders berücksichtigt werden sollten, um im Interesse der Studentinnen und Studenten nicht noch mehr wertvolle Zeit zu verlieren. „Die Minister müssen endlich Nägel mit Köpfen machen und Verantwortung für dieses Desaster übernehmen“, so Dr. Bauer abschließend.